Ab 26. Oktober: Dieser Heizungs-Fehler kostet dich bares Geld!

Am 26. Oktober ist es wieder so weit: Die Uhr wird auf Winterzeit umgestellt. Was viele vergessen – das kann deine Heizkosten unnötig in die Höhe treiben. Ein ganz bestimmter Fehler passiert jedes Jahr millionenfach. Und er kostet bares Geld.

Warum der 26. Oktober für deine Heizung wichtig ist

In der Nacht zum 26. Oktober endet die Sommerzeit. Um 3:00 Uhr wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt – auf 2:00 Uhr. Das passiert auf Smartphones oder Laptops automatisch. Aber bei Heizungsanlagen sieht die Sache oft anders aus.

Die meisten Zeitschaltuhren an Heizungen stellen sich nicht selbst um. Das gilt besonders für ältere Modelle. Wer hier nicht eingreift, hat ab Sonntag plötzlich eine völlig unpassende Heizroutine – und das kann teuer werden.

Was ist die Nachtabsenkung – und warum kann sie zum Problem werden?

Die Nachtabsenkung sorgt dafür, dass die Heizleistung nachts automatisch gesenkt wird. Das spart Energie, weil du im Schlaf keine volle Heizstufe brauchst. Laut der Energieberatung der Verbraucherzentralen helfen solche Programme in Einfamilienhäusern beim Sparen von 5 bis 12 Prozent Heizenergie.

Doch wenn die Heizungsuhr nicht auf die Winterzeit umgestellt wird, läuft das ganze Programm zur falschen Zeit:

  • Die Heizung startet morgens schon um 5:30 Uhr, obwohl du erst um 6:30 Uhr aufstehst.
  • Am Abend fährt sie bereits ab 20:00 Uhr herunter – da sitzt du aber vielleicht noch eine Stunde auf dem Sofa.
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Das Ergebnis: Es ist zu früh warm – und abends zu kalt. Und du zahlst für Wärme, die du eigentlich gar nicht nutzt.

Sind smarte Thermostate die Lösung?

Die gute Nachricht: Moderne smarte Thermostate erkennen die Zeitumstellung oft von selbst. Viele lassen sich per App steuern. Du kannst damit Zeiten individuell festlegen – und reagierst direkt auf deinen persönlichen Rhythmus.

Das ist besonders praktisch für Mieter, die keinen Zugang zur zentralen Heizungssteuerung haben. Du kannst an den Heizkörpern:

  • nachtüber die Temperatur senken
  • programmierbare Thermostatventile nutzen

Zwar ist der Spareffekt in Mehrfamilienhäusern etwas geringer – trotzdem lohnt es sich. Denn auch kleine Einsparungen addieren sich über die Heizperiode zu spürbaren Beträgen.

Was du jetzt konkret tun solltest

Damit bei dir ab dem 26. Oktober alles rund läuft, solltest du spätestens am Sonntagmorgen Folgendes kontrollieren:

  • Hat deine Heizung die Uhrzeit richtig eingestellt?
  • Laufen Heizprogramme nun zur gewünschten Zeit?
  • Wenn du Mieterst: Hast du die Thermostate an deinen Heizkörpern angepasst?

Ein kurzer Blick auf die Heizungsuhr kann bares Geld sparen. Und verhindert, dass du dich abends frierend auf der Couch wiederfindest.

Fazit: Eine Stunde, die bares Geld wert ist

Die Winterzeit bringt jedes Jahr eine kleine, aber entscheidende Umstellung mit sich. Wer sie bei der Heizung ignoriert, heizt im schlechteren Fall eine Stunde an seinem Bedarf vorbei – und merkt es meist erst an der höheren Rechnung.

Also unbedingt am 26. Oktober die Heizungsuhr prüfen. Smarte Thermostate erleichtern den Alltag dabei enorm. Doch auch manuell kannst du mit ein paar Handgriffen deine Heizkosten effizient im Blick behalten.

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Felix S.
Felix S.

Felix S. ist ein leidenschaftlicher Umweltaktivist und Blogger. Mit einem Hintergrund in Biologie liefert er spannende Einblicke in die Vielfalt der Natur und plädiert für nachhaltige Lebensweisen.